Flammendes Statement des russischen Star-Dirigenten Valery Gergiev für die deutsch-russische Kultur

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[Christian Frietsch] Bemerkenswert ist nicht nur die Ehrung allein, die der russische Star-Dirigent gestern im Festspielhaus Baden-Baden erfuhr, sondern vor allem der Zeitpunkt. Ausgerechnet zum 200. Geburtstag der interkulturellen Beziehungen zwischen Baden-Baden und Russland erinnern die offiziellen Beziehungen von Deutschland und Russland an die unseligen Zeiten des Kalten Krieges. Die Russen sind in den Krieg in der Ukraine verwickelt und die NATO übt nahe der russischen Grenze.

Am Rande der Feierlichkeiten zur Verleihung der Jubiläumsmedaille durch die Deutsch-Russische Kulturgesellschaft, ließ sich Valery Gergiev von der gegenwärtigen politischen Krise nicht entmutigen und gab im goodnews4-VIDEO-Interview ein flammendes Statement zu den deutsch-russischen Kulturbeziehungen ab: «There is no way anyone can stop it.» Er denke nicht, dass die Konflikte auf die kulturellen Beziehungen Einfluss nehmen. Die Kultur sei nicht zu beeinflussen durch politische Kräfte. Die Menschen in beiden Ländern seien sehr neugierig und die Menschen wollten lernen, ihre Augen und ihre Ohren öffnen für alles, was neu und schön sei.

«Viele Jahrhunderte waren die Russen zutiefst interessiert an der deutschen Kunst, an der deutschen Literatur, an den deutschen Dichtern und natürlich an der deutschen Musik», sagte Valerie Gergiev. Dies gelte auch für «das deutsche Interesse an der russischen Literatur, den russischen Dichtern, den russischen Malernr, den russischen Musikern und Komponisten.»

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