Finnische Sozialbehörde nimmt Russin ihren Sohn weg

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In Helsinki wurde ein neuer Fall eines Eingriffs der finnischen Sozialbehörde bekannt. Der Sohn der dort lebenden Russin Lubow Wlasowa wurde direkt aus der Schule geholt und in eine Pflegefamilie gebracht. Bisher wurde der Schritt von der Behörde nicht begründet.

Wie ihr Anwalt verlauten liess, arbeitet Wlasowa in einem Kindergarten der finnischen Hauptstadt als Erzieherin, spricht fliessend Finnisch und verfügt über einen tadellosen Leumund. Sie besitzt die russische Staatsbürgerschaft und wird die russische Botschaft um Hilfe bitten.

Es ist bei weitem nicht der erste Fall, in dem die finnischen Behörden Kinder aus russischen oder russisch-finnischen Familien ihren Eltern wegnimmt und in fremde Obhut gibt.

(St. Petersburger Herold)