Europäische Union will für Russland das Zahlungssystem SWIFT blockieren

Auf Initiative Großbritanniens beraten die Staatschefs der Europäischen Union über weitere Sanktionsmaßnahmen gegen Russland. Hierzu gehört die Blockierung Russlands zum internationalen Zahlungssystem SWIFT. Diese Information wurde inoffiziell von „Quellen“ verbreitet.

Die „Quellen“ aus London zeigten gleichzeitig Unverständnis für eine derartige Entwicklung der Lage.

Am 28. August trat der ukrainische Premierminister Jezenjuk mit einer derartigen Forderung an die Öffentlichkeit. Er beschwerte sich, dass alle bisherigen Sanktionen gegen Russland nicht den Effekt gezeigt hätten, wie es von der Ukraine erwartet wird. Er verwies auf die Handlungen der Amerikaner im Jahre 1980. Damals beschlagnahmten die USA den gesamten Goldvorrat des Iran. Jezenjuk forderte nun, alle finanziellen Transaktionen Russlands völlig zu blockieren. „… Ich sehe keinen anderen Ausweg mehr um Russland aufzuhalten als eine völlige finanzielle Blockade oder den Einmarsch ausländischer Truppen in die Ukraine“, so Jazenjuk.

Experten äußerten sich dahingehend, dass die Blockierung Russlands von SWIFT ein außerordentlich schwerwiegender Schritt ist und zu einer erheblichen Eskalation in der ukrainischen Krise führen werde, denn auch Russland wird mit erheblichen Gegensanktionen antworten. Außerdem wird die Finanzblockade nicht dazu führen, dass auch Handelsaktivitäten damit blockiert werden, denn dafür gibt es Ausweichmöglichkeiten.

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