EU-Schwenk für Ukraine ein wirtschaftliches Desaster

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Die blühenden Landschaften, die man sich in der Ukraine nach Unterzeichnung des EU-Assoziierungsabkommens vor fast zwei Jahren und der konsequenten Hinwendung zu EU und NATO ausgemalt hat, sind bislang ein Traum. Trotz der seit 2014 geltenden Zollfreiheit für ukrainische Produkte in der EU brach der Export in die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union im vergangenen Jahr um 25 Prozent ein. Im Ergebnis betrug er nurmehr 15,3 Milliarden US-Dollar.

Mehr oder minder das gleiche Bild ergab sich bei den ukrainischen Exporten in andere Länder. Wirtschaftlich gesehen war die radikale Abwendung von der ostslawischen Welt der „russischen Zivilisation“ ein ausgemachtes Desaster. Dabei hatten viele Experten eine solche Entwicklung schon während der Verhandlungen zum EU-Assoziierungsabkommen 2013 prognostiziert.

Quoten und Qualität

Vor allem im Agrarbereich stehen die Importquoten der Europäischen Union einem raschen Wachstum im Handel mit der Ukraine im Weg. Verarbeitete ukrainische Produkte, für die es keine EU-Quoten gibt, finden in Europa aufgrund ihrer mangelhaften Qualität keinen Markt.

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