Die teuflische Spirale der Russland-Sanktionen

[von Andreas Theyssen] Angela Merkel treibt die Sanktionen gegen Russland voran – sehr zum Ärger der deutschen Wirtschaft und einiger EU-Länder. Was passieren muss, damit die Sanktionsspirale endet, weiß sie aber auch nicht.

Offiziell geht es um die Weltkonjunktur und wie sie wieder auf Trab gebracht werden kann. Aber wenn sich am Wochenende im australischen Brisbane die Staats- und Regierungschefs der G20-Staaten treffen, dann ist das inoffiziell auch eine Art Gipfeltreffen der Kontrahenten des neuen Kalten Krieges.

Russlands Präsident Wladimir Putin wird da sein, der durch die Annexion der Krim und seine Unterstützung der ostukrainischen Separatisten einen neuen Ost-West-Konflikt ausgelöst hat.

US-Präsident Barack Obama fliegt ein, der dem Mann aus dem Kreml am schärfsten Paroli bietet.

Und auch Angela Merkel ist da, die einerseits immer das Gespräch mit Putin sucht, ihn andererseits aber auch mit Wirtschafts- und Finanzsanktionen zwiebelt, wenn die Lage in der Ostukraine eskaliert. Nachdem am vorletzten Wochenende die ostukrainischen Separatisten „Parlamentswahlen“ abgehalten hatten, ließ die Kanzlerin beispielsweise ihren Regierungssprecher Steffen Seibert drohen: „Wenn sich die Lage verschärft, kann es auch erforderlich werden, über eine erneute Verschärfung der Sanktionen nachzudenken.“

Klagen der Mittelständler

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