Die New York Times hetzt gegen Russland

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[von Barry Grey] Die New York Times steht seit Längerem an der Spitze einer medialen Kampagne, den russischen Präsidenten Wladimir Putin zu verteufeln und ein Klima antirussischer Hysterie zu erzeugen. Sie liefert die propagandistische Begleitmusik für eine massive Erhöhung des Einsatzes militärischer Gewalt durch die USA im Nahen Osten und die intensivierte Vorbereitung der USA auf Krieg gegen Moskau und Beijing.

Die Times veröffentlicht fast täglich Artikel, Leitartikel und Kommentare im Stil der McCarthy-Ära. Diese bedienen sich haltloser Behauptungen, politischer Amalgame und dreister Lügen. Sie werfen Russland nicht nur „Aggression“ in Syrien und in der Ukraine vor, sondern beschuldigen den Kreml auch, er stecke hinter dem Ausspähen der Computer der Demokratischen Partei, um die Demokratische Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton zu kompromittieren und die Wahl zugunsten des Republikaners Donald Trump zu beeinflussen.

Die Wahlkampagne Clintons, die Times und andere US-Medien stellen es als eine unbestreitbare Tatsache hin, dass Trump ein politischer Verbündeter Putins, wenn nicht gar sein Agent ist. Die Angriffe Clintons und der Demokraten greifen vor allem auf diese Unterstellung zurück, wenn sie Trump von rechts angreifen. Ehemalige CIA-Größen und republikanische Neokonservative, die tief in die Invasion des Irak, in Folter und andere Verbrechen der Bush-Regierung verwickelt sind, und eine länger werdende Liste von Milliarden schweren Finanzleuten und Unternehmensführern haben sich zusammengetan und sich für Clinton ausgesprochen.

Man kennt diese Form staatlicher Propaganda unter dem Deckmantel des Journalismus. Im Ergebnis führte sie immer zu Massenmord, zum Sturz von Regierungen und, in vielen Fällen, zum Mord an Staatsführern, die als die Verkörperung des Bösen dargestellt wurden – wie Saddam Hussein und Muammar Gaddafi.

Im vorliegenden Fall hat das ins Visier geratene Staatsoberhaupt die Befehlsgewalt über das zweitgrößte Atomwaffenarsenal der Welt. Einen Regimewechsel in Russland anzustreben, lässt die Gefahr eines nuklearen Holocaust sehr real werden.

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