Die Neoliberalen haben die Basis ihres eigenen Niedergangs geschaffen

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Dieser Artikel von Franz Alt hat vordergründig nichts mit Russland zu tun.

Es ist jedoch in Russland so, dass zurzeit verschiedene Wirtschaftstheoretiker – zwar nicht lautstark und öffentlich, aber doch – miteinander über den Weg, den Russland in Zukunft gehen soll, streiten.

Da gibt es nach wie vor – wenn auch in geringer Zahl und aussichtslos – diejenigen, die der kommunistischen Wirtschaftslehre huldigen, andere, die eine soziale Marktwirtschaft (wie es sie einmal in der Bundesrepublik Deutschland gab) wollen und wieder andere – durchaus einflussreiche Personen – die ihr Heil aufgrund der nicht bezweifelbaren kurzfristigen Erfolge im Neoliberalismus suchen.

Diese Erfolge des Neoliberalismus sind, wie gesagt und von Franz Alt beschrieben, kurzfristig und führen die Menschen bis auf das berühmte 1 Prozent ins Unheil – was langsam auch der Durchschnittsbürger begreift.

In der Hoffnung, dass in Russland aufgrund der teilweise drückenden Probleme nicht die „falsche Partei“ den Streit gewinnen möge, soll hier der Artikel von Franz Alt, dem Altmeister unter den Mahnern, veröffentlicht werden.
(Hanns-Martin Wietek/russland.ru)

[Franz Alt] Die Finanzkrise hat spätestens 2008 deutlich gezeigt, dass die Geld-Gesellschaft oder der Finanz-Kapitalismus die Menschheit immer ärmer macht.

Geldgier zersetzt Hirn und Herz der Superreichen. „Sie wirkt wie die Pest“, schreibt Norbert Blüm, „und treibt die Menschen weltweit in die Heimatlosigkeit, in Gewalt und Fanatismus.“

Der Volkswagen-Skandal zeigt symptomatisch, dass die Profiteure dieses Systems immer noch nichts dazu gelernt haben. Die Bosse, tarnen, tricksen und täuschen munter weiter. Sie bauen angeblich die Wagen des Volkes, aber halten alle Völker mit ihren Autos zum Narren.

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