Der ukrainische Präsident verletzt die Verfassung

Petrj Poroschenko 2010 Münchner Sicherheitskonferen Foto: Wikipedia Kathrin Möbius

[Florian Rötzer] Poroschenko müsste sich – und hat dies auch versprochen – von seinen Unternehmen trennen, aber der angeblich gegen Korruption kämpfende Oligarch scheint nicht zu wollen.

Der ukrainische Präsident Poroschenko liebt gelegentlich große Worte, wenn es um das Schicksal eines Landes geht. Der gerne militärische Interventionen befürwortende französische Autor Bernard-Henri Levy hat in Kiew ein Theaterstück über die „Revolution der Würde“ aufgeführt, die Poroschenko besuchte. Am Schluss bedankte er sich bei Levy und sagte, so heißt es auf seiner Website, die Ukraine sei Schlachtfeld, auf dem das Schicksal des modernen Europas entschieden werde: „Europa kann nicht ohne die Ukraine leben. Ukraine wird Europa retten, und daran glaube ich.“

Nun gut, erst einmal muss wohl Europa die Ukraine finanziell retten, was allerdings einhergeht mit Sparprogrammen wie man sie auch aus Griechenland und anderswo kennt.

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