Der Rubel rollt – auch bei binären Optionen

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Binäre Optionen stellen Finanzwetten auf Basiswerte dar. Der Trader gibt eine Prognose ab, ob ein Basiswert zum Zeitpunkt des Verfalls einer Option gegenüber dem Einstiegszeitpunkt gestiegen oder gefallen sein wird. Liegt er mit seiner Prognose richtig, winken Renditen bis zu 95 Prozent auf den Einsatz. Der Mindesteinsatz für den Kauf einer binären Option beträgt je nach Broker zwischen einem und 25 Euro, eine Größenordnung, die niedriger notiert als der Einsatz für einen Lottoschein, aber deutlich höhere Gewinnwahrscheinlichkeiten bietet. Als Basiswerte kommen Aktien, Indizes, Rohstoffe und Währungspaare zur Verfügung. Gerade der Rubel bietet immer wieder Potenziale für die Trader, überdurchschnittliche Gewinne zu erzielen.

Wetten auf Devisen setzen detaillierte Marktkenntnisse voraus

Der Handel mit binären Optionen setzt generell Kenntnisse der Märkte voraus. Gleich, ob ein Anleger in Aktien, Rohstoffe oder Devisen investiert, er sollte sich vorher durchaus mit den Marktgegebenheiten vertraut machen. Gerade Russland sorgte jedoch in der jüngeren Vergangenheit im Aktiensegment und in Bezug auf den Rubel für Überraschungen. Die geopolitischen Spannungen seit Beginn des Jahres hätten eigentlich vermuten lassen, dass sowohl die Moskauer Börse als auch der Rubel massiv nachgibt. In beiden Fällen konnten die Trader jedoch auf steigende Kurse setzen. Am Ende des Tages ist es einem Anleger gleich, ob der Kurs der Währung künstlich gestützt oder, wie im Falle Japans, durch staatliche Intervention geschwächt wird. Für ihn zählt lediglich, dass seine Prognose richtig und der Trade im Geld verlief. Aber dieses Beispiel zeigt, wie wichtig es ist, sich mit den Marktgegebenheiten zu beschäftigen und auch alle notwendigen Informationen zu berücksichtigen. Gerade das Devisengeschäft ist deutlich komplexer als der Trade mit einer Aktie und in der Regel auch deutlich schneller. Devisen bieten sich für den sehr kurzfristigen Handel, das 60-Sekunden-Geschäft, an. Durch den kontinuierlichen Ausbau der Eurozone sinkt zwangsläufig die Zahl der handelbaren Währungen. Damit kommt den verbleibenden Währungen, auch dem Rubel, beim Traden immer größere Bedeutung zu. Zwar verschwinden in den nächsten Jahren keine Leitwährungen mehr vom Markt, die Exoten bieten jedoch hochinteressante Perspektiven im Handel.

Brokerauswahl entscheidet

Für den Handel mit binären Optionen ist nicht jeder Broker entsprechend der Anlageschwerpunkte des Traders gleichermaßen geeignet. Während die einen mehr Wert auf Devisenpaare legen, fokussieren sich andere Anbieter stärker auf Aktien. Auch finden sich wieder Unterschiede. Einige Anbieter stellen fast nur Basiswerte aus den USA und Asien zur Verfügung, andere ermöglichen auch das Traden mit Papieren, welche an der Moskauer Börse gehandelt werden. Vor der Eröffnung eines Handelskontos sollten potenzielle Trader also zunächst einmal eingehend die Liste der Basiswerte studieren. Wer sich bislang auf russische Aktien konzentrierte und sein Depot durch binäre Optionen absichern möchte, kann mit einem Broker, der diesen Markt vernachlässigt, wenig Anfangen. Bei der Auswahl spielen aber auch noch andere Faktoren eine Rolle, beispielsweise die Höhe der Mindesthandelssumme oder die Mindesteinlage auf das Handelskonto. Kein Trader kann sich jedoch den Luxus erlauben, alle Broker selbst auf Herz und Nieren zu analysieren. Näheres können Sie auf www.finanzwetten.biz lesen. Dort finden sich neben Informationen rund um den Handel mit binären Optionen auch ausführliche Erfahrungsberichte zu den einzelnen Brokern.