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24-02-2005 Gipfel in Bratislava
Die meisten Russen rechnen mit einer Verbesserung des Verhältnisses Russland - USA
Über die Hälfte der Bürger Russlands - 53 Prozent - meinen, dass sich die Beziehungen zwischen Russland und den USA nach der Wiederwahl der Präsidenten Wladimir Putin und George Bush verbessern würden, während nur 26 Prozent der Bürger den gegenteiligen Standpunkt vertreten.

Davon zeugen die Angaben, die die unabhängige Forschungsholding "Rossijskoje obschtschestwennoje mnenije i issledowanije rynka" (Russische gesellschaftliche Meinung und Marktforschung, ROMIR Monitoring) verbreitet hat. Sie sind Ergebnis einer gesamtrussischen Repräsentativbefragung von 1500 erwachsenen Bürgern der Russischen Föderation, die kurz vor dem Treffen beider Staatschefs in Bratislava in mehr als 100 Ortschaften der Föderation durchgeführt wurde.

Mehr als die anderen erwarten eine Verbesserung die Probanden des Nord-Westlichen Föderalen Bezirks (68 Prozent) und des Fernöstlichen Föderalen Bezirks (69 Prozent). Besonders pessimistisch beurteilen die weitere Entwicklung der russisch-amerikanischen Beziehungen die Befragungsteilnehmer des Zentralen Föderalen Bezirks (30 Prozent).

Bei der Verteilung je nach der Altersgruppe ist folgende Gesetzmäßigkeit zu beobachten: Je älter die Befragten, desto pessimistischer sind sie. So sagen 59 Prozent der Befragten im Alter von 18 bis 24 Jahren, die Beziehungen zwischen Russland und den USA würden sich in den nächsten Jahren verbessern, aber dieser Meinung sind in der Altersgruppe von 60 Jahren und darüber nur 45 Prozent der Probanden. Während 20 Prozent der befragten jungen Menschen meinen, die russisch-amerikanischen Beziehungen würden sich verschlechtern, macht der Anteil der Rentner, die die gleiche Meinung vertreten, schon 29 Prozent aus. (RIA)