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24-02-2005 Gipfel in Bratislava
Putin und Bush erörtern möglicherweise den Gedanken einer gemeinsamen Erschließung des Mondes
Die Zusammenarbeit im Weltraum ist eines der Themen, die auf dem russisch-amerikanischen Gipfel in Bratislava zur Sprache kommen. Das erklärte der außenpolitische Berater des russischen Präsidenten, Sergej Prichodko, gegenüber Journalisten.

"Es gibt einige neue Ideen, darunter besonders im Hinblick auf die Perspektiven der russisch-amerikanischen Zusammenarbeit bei der Erforschung des Mondes und des Mars. Dazu gehören Überlegungen, wie praktische Ergebnisse erreicht werden können, so zum Beispiel bei der Erschließung von Energiequellen auf dem Mond", sagte Prichodko.

Ihm zufolge planen Wladimir Putin und George Bush, die Fragen der Zusammenarbeit im Kosmos unter anderem vom Standpunkt des Ausbaus der Rechtsgrundlagen für die Realisierung von gemeinsamen Vorhaben zu diskutieren.

Wie man im Kreml meint, liefert die Internationale Weltraumstation (ISS) schon jetzt ein anschauliches Beispiel für die weitreichende und gegenseitig vorteilhafte Zusammenarbeit beider Seiten auf einem Gebiet, wo es mehr als anderswo um Hochtechnologien geht.

Nach Angaben, die RIA Nowosti vorliegen, will Russland beim Gipfel in Bratislava von den USA erfahren, welche Perspektiven die Zusammenarbeit im Kosmos hat, besonders im Hinblick auf die ISS. "Die gegenwärtige wie auch schon die frühere Leitung der russischen Weltraumbranche ist der Meinung, dass Russland für die USA in vielem ein natürlicher Partner im Kosmos ist", erfuhr RIA Nowosti von einer Quelle im Kreml.

Doch Moskau wendet sich gegen Versuche der USA, die Frage der Zusammenarbeit im Kosmos zu politisieren. "Sie streben eine Politisierung an, indem sie die Finanzierung mit einigen Aspekten unserer Zusammenarbeit mit Iran verbinden. Das ist ein Fehler", sagte die Kreml-Quelle. (RIA)