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24-02-2005 Gipfel in Bratislava
Im Kreml erinnert man sich nicht an Ereignisse, die sich vor vier Jahren abspielten
Putin und Bush treffen in Bratislava zum ersten Mal nach der Wiederwahl des US-Präsidenten für die zweite Amtszeit zusammen. Offiziell werden im Kreml keine Vergleiche angestellt.

Aber in Wandelgängen vergisst man nicht, was sich nach den Wahlen des US-Präsidenten im Jahre 2000 abgespielt hat.

Auf Ersuchen der RIA Nowosti kommentierte eine hochrangige Quelle jene Ereignisse folgenderweise: „Die neue Mannschaft des Weißen Hauses hat das ‚russische Dossier' umgedacht, die Gore-Tschernomyrdin-Kommission aufgelöst und so weiter. Bei der Entwicklung der russisch-amerikanischen Beziehungen ist faktisch ein Jahr verloren gegangen."

Diesmal ist die Situation anders.

„Die Revirements in der US-Administration und zum Teil auch bei uns werden sich auf die Kontinuität der Beziehungen nicht auswirken. Eigentlich haben sie sich schon nicht stark ausgewirkt", meint die Quelle.

Auch Prichodko, Assistent des russischen Präsidenten, ist überzeugt, dass sich die strategische Partnerschaft Russlands und der USA entwickeln wird.

„Die Beziehungen zwischen Russland und den USA werden nach wie vor wirklich einen strategischen Charakter tragen", sagte Prichodko und hob hervor, dass Moskau dies niemals in Zweifel gezogen, sondern im Gegenteil betont hatte.

„Dass unser Land und die USA die Hauptkernwaffenmächte sind und wir seinerzeit zusammen einen Impuls zum Stoppen des Kernwaffenwettrüstens gegeben und vieles erreicht haben, erlegt uns zusammen mit anderen Partnern, unter anderem den europäischen, eine besondere Verantwortung für die strategische Stabilität in der Welt auf", erinnerte der Assistent des Präsidenten Russlands. (RIA)