Auslandsverschuldung Russlands rasch gesunken – ein gutes Zeichen?

Foto: CC0 Public Domain via PixabayFoto: CC0 Public Domain via Pixabay
image_pdfimage_print

[Von Klaus Dormann/Ostexperte.de] – Russlands Auslandsverschuldung ist schnell und deutlich gesunken. Seit Sommer 2014 hat sie sich um ein Drittel verringert. Das war auch durch die Finanzmarktsanktionen gegen Russland und die Rubel-Abwertung bedingt. Zum einen heben Experten positiv hervor, dass die Regierung damit im Ausland nicht problematisch hoch verschuldet ist, zum anderen sehen sie es als Zeichen dafür, dass Russen und Ausländer wenig Vertrauen in die Zukunft des Landes haben.

Die gesamte private und öffentliche Verschuldung Russlands im Ausland ist von ihrem Höchststand Ende Juni 2014 (733 Milliarden Dollar) bereits bis Ende 2014 um rund 18 Prozent gesunken. Bis Ende 2015 hat sie sich dann mit rund 516 Milliarden Dollar gegenüber ihrem Höchststand um rund 30 Prozent vermindert. Ende März 2016 stagnierte sie nach ersten Schätzungen der Zentralbank auf diesem Niveau.

Die Auslandsschulden der Regierung (ohne Zentralbank und staatliche Unternehmen) wurden dabei von Juni 2014 bis März 2016 sogar um fast die Hälfte verringert (-46 Prozent).

weiter bei Ostexperte.de >>>