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26-08-2004 Luftfahrtkatastrophe August 2004
Der 26. August zum Trauertag in Russland erklärt
Der 26. August ist in Russland zum Trauertag erklärt worden. Ein einschlägiger Erlass wurde am Mittwoch von Präsident Wladimir Putin unterzeichnet. „Zwei Flugzeugabstürze in den Gebieten Tula und Rostow haben am Dienstagabend zahlreiche Todesopfer gefordert.

Ich trauere um die Opfer und spreche mein Beileid den Hinterbliebenen aus. Den 26. August 2004 erkläre ich hiermit zum Trauertag in der Russischen Föderation", hieß es im Präsidentenerlass.

Am Trauertag sollen russische Staatsflaggen auf Halbmast gesetzt werden. Kultureinrichtungen sowie Fernseh- und Radiosendern wurde vorgeschlagen, Unterhaltungsveranstaltungen und -sendungen zu streichen.

Am Mittwochabend beriet sich der Staatschef im Kreml mit Leitern der russischen Sicherheitsbehörden. „Wir haben uns wegen der Tragödie versammelt, die sich am Dienstag ereignet hat. Bevor wir unsere Arbeit beginnen, möchte ich mein Beileid den Hinterbliebenen aussprechen", sagte Putin.

„Der Verkehrsminister wurde zum Vorsitzenden der Staatskommission für die Untersuchung der Absturzursachen ernannt. Ich gehe davon aus, dass es sich bei Ihren ersten Schritten um die Berichterstattung über das Geschehene und die Hilfe für alle Bedürftigen handeln wird", sagte Putin zum Verkehrsminister Igor Lewitin.

Der Präsident versicherte, alle Hinterbliebenen bekämen Hilfe. „Wir müssen alles tun, was von uns abhängt, um die Menschen zu unterstützen", hieß es.

Der russische Generalstaatsanwalt Wladimir Ustinow teilte mit, ein Strafverfahren sei eingeleitet worden. Zwei Ermittlungsgruppen mit Ustinows Stellvertretern an der Spitze seien gebildet worden. „Es gibt Angaben über den Beginn der Auswertung der Flugschreiber der abgestürzten Flugzeuge", so Ustinow.

„Mehrere Versionen werden untersucht, darunter Terroranschlag, technische Mängel und menschliches Versagen. Heute verzichten wir vorerst auf keine dieser Versionen", so der Generalstaatsanwalt.

Weiter verlief die Beratung hinter geschlossenen Türen.

Am Vortag waren zwei Tupolew-Maschinen in kurzem Zeitabstand in den russischen Gebieten Tula und Rostow abgestürzt. Laut vorläufigen Angaben kamen dabei 81 Menschen ums Leben. (RIA)


Zwei Flugzeuge in Russland abgestürzt
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