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26-08-2004 Luftfahrtkatastrophe August 2004
Suche an Absturzstelle der Tu-154 wiederaufgenommen - An Absturzstelle der Tu-134 abgeschlossen
Die Sucharbeiten sind am Donnerstagmorgen an der Absturzstelle der Tu-154-Maschine im Gebiet Rostow wiederaufgenommen worden.

Wie die Pressesekretärin der Verwaltung für Zivilverteidigung und Notstandssituationen des Gebiets Rostow, Natalja Wlassenko, gegenüber RIA Nowosti mitteile, wird derzeit die Gegend durchkämmt. Vor Ort sind 675 Personen im Einsatz. Erfasst werde ein Territorium von 25 Quadratkilometern. Zwei Flugzeuge stünden startbereit.

Die Sucharbeiten im Gebiet Tula an der Absturzstelle der Tu-134 gehen zu Ende, teilte Igor Lewitin, Russlands Verkehrsminister und Vorsitzender der Kommission für die Untersuchung von Ursachen der Flugzeugunglücke vom Mittwoch, vor dem Abflug zum Ort des Unglücks im Moskauer Flughafen Wnukowo vor Journalisten mit.

Alle gefundenen Flugschreiber befinden sich in einem guten Zustand, fügte er hinzu. Nach seinen Worten würden weiterhin alle Versionen geprüft, von denen Russlands Generalstaatsanwalt Wladimir Ustinow am Vortag bei einer Beratung beim Präsident Russland gesprochen hätte.

„Geprüft werden mehrere Versionen, darunter auch die Terrorakt-Version und die anderen - der technische und der menschliche Faktor", sagte der Minister. „Heute lehnen wir keine der Versionen ab." „Es wäre aber zu früh, eine der Versionen den anderen vorzuziehen."

Die Mitglieder der staatlichen Kommission für die Klärung der Ursachen der Flugzeugabstürze flogen zum Umglücksort bei Tula ab.

„Alle Kommissionsmitglieder fliegen zunächst nach Tula und anschließend nach Rostow am Don", so Lewitin.

Die Hauptaufgabe der Kommission bestehe darin, den Angehörigen der Opfer zu helfen, die handlungen mit den örtlichen Behörden zu koordinieren und das Zusammenwirken mit den Ermittlungsgruppen herzustellen.

Wie Lewitin betonte, hätte Präsident Wladimir Putin der Kommission die Aufgabe gestellt, den Familien der Opfer zu helfen.

Zum Unglücksort im Gebiet Rostow ist auch Wladimir Jakowlew, Bevollmächtigter Präsidentenbeauftragter im Föderationsbezirk Süd, gereist. (RIA)