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26-08-2004 Luftfahrtkatastrophe August 2004
Nach Flugzeugabstürzen in Russland Ermittlungen in alle Richtungen
Nach den beiden fast zeitgleich erfolgten Flugzeugabstürzen mit 89 Todesopfern in Russland wird weiterhin in alle Richtungen ermittelt. Verkehrsminister Igor Lewitin, der Vorsitzende der amtlichen Untersuchungskommission, sagte am Donnerstag, sämtliche am Vortag von Generalstaatsanwalt Wladimir Ustinow gegenüber Staatspräsident Wladimir Putin erwähnten Hypothesen blieben aktuell.

Sowohl der Möglichkeit eines Terroranschlags als auch technischen Problemen oder menschlichem Versagen als Unglücksursache werde nachgegangen, sagte der Minister laut Nachrichtenagentur Itar-Tass vor seiner Abreise an den Unglücksort bei Tula, 180 Kilometer südlich von Moskau.

Lewitin stellte zugleich Entschädigungszahlungen für die Angehörigen der Toten in Aussicht. Über die Einzelheiten werde er im Laufe des Tages mit Vertretern der Fluggesellschaften und ihrer Versicherungen sprechen. Die beiden Passagiermaschinen waren am späten Dienstagabend aus zunächst ungeklärter Ursache binnen weniger Minuten von den Radarschirmen verschwunden. Eine Maschine mit 43 Insassen zerschellte in der Region von Tula; eine zweite mit 46 Menschen an Bord stürzte nahe der südrussischen Stadt Rostow am Don ab.