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25-08-2004 Luftfahrtkatastrophe August 2004
15 Leichname sowie Flugschreiber der Absturzmaschinen gefunden
Nach den fast zeitgleichen Abstürzen zweier Passagierflugzeuge in Russland gibt es nach Angaben des Inlandsgeheimdienstes FSB bislang keine Beweise für einen Terroranschlag. FSB-Sprecher Nikolai Sacharow sagte am Mittwoch, die Ermittler an den Unfallorten hätten zunächst nichts Entsprechendes entdeckt.

Verschiedene Hypothesen zur Unfallursache würden überprüft. Die wichtigste Hypothese gehe davon aus, dass eine Missachtung von Regeln des Flugbetriebes zu den Abstürzen geführt habe. Nach neuesten Angaben lag die Zahl der Todesopfer bei 89, nicht bei 90. Die Tupolew 134, die am Dienstagabend 180 Kilometer südlich von Moskau zerschellt war, transportierte demnach 43 und nicht 44 Insassen.

Am Absturzort der Tupolew 134 in der Nähe des Ortes Butschalki in der Region Tula wurden nach Angaben des Katastrophenschutzministeriums zunächst 15 Leichname gefunden. Auch die Flugschreiber beider Maschinen seien entdeckt worden. Die 15 geborgenen Todesopfer würden zur Identifizierung nach Nowomoskowsk gebracht. Die Suche nach den weiteren Opfern werde fortgesetzt.