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25-08-2004 Luftfahrtkatastrophe August 2004
MAK-Spezialisten werden die Daten der Flugschreiber der abgestürzten Flugzeuge auswerten
Spezialisten des Zwischenstaatlichen Luftfahrtkomitees (Russ. Abk.: MAK) bereiten sich auf die Auswertung der Daten der Flugschreiber der abgestürzten Flugzeuge Tu-154 und Tu-134 vor.

„Die an den Absturzorten der beiden Flugzeuge gefundenen Flugschreiber befinden sich in einem befriedigenden Zustand. In der nächsten Zeit werden unsere Spezialisten die Auswertung ihrer Daten in Angriff nehmen", teilte ein MAK-Vertreter der RIA Nowosti mit.

Nach seinen Worten wurden die Kommissionen des Zwischenstaatlichen Luftfahrtkomitees unter Beteiligung von Spezialisten des Föderalen Dienstes für Aufsicht im Transportbereich, der Föderalen Agentur für den Lufttransport, des Föderalen Sicherheitsdienstes und des Innenministeriums für die Untersuchung dieser Flugzeugkatastrophen in Übereinstimmung mit den durch die Regierung der Russischen Föderation bestätigten Regeln der Untersuchung gebildet, die ihre Arbeit schon aufnahmen.

Wie es in einer offiziellen MAK-Mitteilung heißt, wurde am 24. August 2004 um 22.53 Uhr Moskauer Zeit die Funkverbindung mit dem Flugzeug Tu-154, Bordnummer RA-85556, der Fluggesellschaft „Sibir" im Raum der Stadt Rostow verloren, das den Flug auf der Linie Domodedowo-Sotschi absolvierte. Das Flugzeug verschwand auch vom Funkmeßbildschirm. Das Wrack des Flugzeuges wurde in der Nähe des Dorfes Moschajewka des Tarassowski-Rayons im Gebiet Rostow entdeckt. An Bord befanden sich 44 Passagiere und sieben Besatzungsmitglieder.

Um 22.54 Uhr Moskauer Zeit wurde die Funkverbindung mit dem Flugzeug Tu-134, Bordnummer RA-65080, der Fluggesellschaft „Wolga-aviaexpress" in der Moskauer Luftzone verloren, das den Flug auf der Linie Domodedowo-Wolgograd absolvierte. Das Flugzeug verschwand auch vom Funkmeßbildschirm des Dienstes für die Steuerung des Luftverkehrs. Die Maschine flog in der Staffelungshöhe von 8100 bis zu 9100 Metern. An Bord befanden sich 34 Passagiere und acht Besatzungsmitglieder.

An den Absturzorten arbeiten beide Kommissionen weiter, heißt es in der MAK-Mitteilung. (RIA)