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07-02-2008 Armenien
Russland und Armenien wollen gemeinsam Uran in Transkaukasien fördern
Russland und Armenien haben vereinbart, auf paritätischer Grundlage ein Joint Venture für geologische Erkundung und Förderung von Uran auf dem armenischen Territorium zu gründen. Das teilte Sergej Kirijenko, Generaldirektor der Atomholding Rosatom, am Mittwoch Journalisten mit. Er sagte auch, dass Armenien Partner für das Urananreicherungszentrum im ostsibirischen Angarsk werde.



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Die beiden Partner wollen Uranvorkommen in Armenien nacherkunden, deren prognostizierte Vorräte rund 60 000 Tonnen betragen. Das gewonnene Uran soll im Internationalen Anreicherungszentrum in Angarsk angereichert werden.

Während des Besuchs des russischen Regierungschefs Viktor Subkow in Jerewan haben die russischen Chefs der Atombranche mit Armenien ein Memorandum über die Zusammenarbeit bei der geologischen Erkundung, Förderung und Verarbeitung von Uran unterzeichnet, das unter anderem die Gründung dieses Gemeinschaftsunternehmens vorsieht. Kirijenko zufolge kann dieses Projekt durchaus gewinnbringend werden.

Dem Rosatom-Chef zufolge ist Russland bereit, in die zusätzlichen Schürfarbeiten und Industrieverarbeitung der Uranvorräte in Armenien zu investieren. 2008 werde Russland in die Uranerkundung auf dem armenischen Territorium insgesamt drei Millionen US-Dollar anlegen. Am Mittwoch haben sich der russische Premier Viktor Subkow und sein Amtskollege Sersch Sarkissjan in Jerewan auf den Abschluss eines Regierungsabkommens geeinigt, auf dessen Grundlage Armenien an der Gründung des Internationalen Zentrums für Urananreicherung nahe der russischen Stadt Angarsk (Ostsibirien) teilnimmt. Sergej Kirijenko sagte in einem Kommentar dazu: „Das ist ein wichtiges Dokument, das Voraussetzungen für den Beitritt Armeniens zum Vertrag über die Nichtweiterverbreitung von Atomwaffen schafft.“  RIA Novosti