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30-11-2006 Armenien
Armenien reagiert gelassen auf NATO-Kommuniqué
Wladimir Karapetjan, amtierender Pressesprecher des armenischen Außenministeriums, hat der Nachrichtenagentur Novosti-Armenia gegenüber erklärt, dass das armenische Außenministerium auf das nach dem Rigaer NATO-Gipfel angenommenen Kommuniqué normal reagiert hat.





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In diesem Dokument wird die territoriale Integrität der südkaukasischen Staaten - Armeniens, Georgiens und Aserbaidschans - unterstützt. Wie der Vertreter des Außenministeriums erklärte, wird sich die Annahme dieses Kommuniqués in keiner Weise auf die Verhandlungen zur Beilegung des Berg-Karabach-Konfliktes auswirken.

"Das kann keinen Einfluss ausüben, da Berg-Karabach niemals zum unabhängigen Aserbaidschan gehörte", betonte Karapetjan.

Im Schlusskommuniqué nach dem NATO-Gipfel in Riga ist erstmals die Einstellung der Allianz zu den "eingefrorenen Konflikten" auf dem Territorium der Ex-UdSSR zum Ausdruck gebracht worden.

Wie der für Europa und Asien verantwortliche stellvertretende US-Außenminister Dan Fried am Donnerstag mitgeteilt hat, enthält das Kommuniqué einen Satz, der die Unterstützung der territorialen Integrität der südkaukasischen Staaten sowie Moldawiens ausdrücke. Und weiter: "Die Unterstützung der territorialen Integrität bedeutet nicht, dass ein Staat sich neu rüsten und einen Krieg vom Zaun brechen darf, sie bedeutet vielmehr, dass bei uns nur friedliche Varianten für die Überwindung dieser ‚eingefrorenen Konflikte' in Betracht gezogen werden."

"Das bedeutet die Suche nach politischen Lösungen, das Zusammenwirken mit den Völkern und den Behörden auf dem Territorium des ‚eingefrorenen Konfliktes'; wir unsererseits werden diplomatische Hilfe erweisen", sagte Dan Fried. [ RIA Novosti ]