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30-11-2006 Armenien
Armeniens Ministerpräsident billigt Irans friedliches Atomprogramm
Der armenische Ministerpräsident Andranik Markarjan hat in einem Interview für die Zeitung "Kommerssant" (Moskau) erklärt, dass Armenien das Recht Irans auf Entwicklung einer friedlichen Kernenergie anerkennt und von der Notwendigkeit ausgeht, das iranische Atomproblem mittels Dialogs zu lösen.





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"Wir denken, dass die Zuspitzung der Situation um Iran negative Folgen für die regionale Sicherheit und die Stabilität als Ganzes nach sich ziehen könnte", fügte er hinzu, wie die Nachrichtenagentur Novosti-Armenija meldet.

Markarjans Worten zufolge entwickelt sich in den letzten fünfzehn Jahren die armenisch-iranische Zusammenarbeit positiv. "Die Basis unserer Beziehungen bilden ein konstruktiver Dialog und gegenseitiges Vertrauen. Eine der vorrangigen Richtungen unserer Partnerschaft sind die Handels- und Wirtschaftsbeziehungen", sagte er.

"Wir entwickeln eine für beide Seiten nützliche Zusammenarbeit in Industrie, Energetik, Handel und Transport. Zu den Großprojekten in der Wirtschaft gehört neben der Gasrohrleitung Iran - Armenien der Bau von Wasserkraftwerken am Grenzfluss Araks. Die Zahl solcher Beispiele ist groß", fügte der Regierungschef hinzu.

Der Transportbereich sei ebenfalls ein wichtiger Bestandteil der bilateralen Beziehungen.

"Iran ist für Armenien ein alternativer Weg in die Außenwelt geworden, da unser Land durch die Türkei und Aserbaidschan einer Blockade ausgesetzt ist. Das in den Jahren der zwischenstaatlichen Kooperation gespeicherte Potential ist unser gemeinsames Gut, das wir bewahren und entwickeln müssen. Je schneller sich die Situation um Iran einrenkt, um so mehr werden die Länder der Region davon gewinnen, in die dann Frieden und Stabilität einziehen werden", betonte Markarjan. [ RIA Novosti ]