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27-09-2006 Armenien
Kampf gegen Terror: Übungen der GUS-Geheimdienste in Armenien
Die gemeinsamen Geheimdienst-Übungen der GUS-Staaten "Atom. Antiterror-2006" in Armenien sind auf die Verbesserung des Zusammenarbeit gerichtet.

Das teilte Gorik Akopjan, Direktor des Dienstes für nationale Sicherheit Armeniens, bei einem Treffen der Kaderleiter der Antiterroreinheiten der GUS-Mitgliedsländer mit. "Die Übungen mit einem solchen Maßstab dienen nicht dem Selbstzweck und verfolgen konkrete Aufgaben. Das Training von gemeinsamen Antiterrormaßnahmen", sagte Akopjan.

Akopjan hob auch hervor, dass die terroristischen Organisationen von den klassischen Methoden ihrer Terroraktionen abgegangen sind. Heute hätten sie gut ausgebildete Fachkräfte mit Erfahrung, die unter realen Gefechtsbedingungen ausgebildet seien, sagte er.

Akopjan betonte, dass die Besonderheit der Übungen darin besteht, dass auch Truppeneinheiten erstmals daran teilnehmen werden.

Die Aktualität der Übungen bestehe darin, dass die Führer des internationalen Terrorismus in den letzten Jahren immer häufiger mit dem Einsatz von Massenvernichtungswaffen, darunter auch von Kernwaffen, drohen.

"Es ist ein offenes Geheimnis, dass die Terroristen darauf aus sind, auch in Besitz von Kernwaffenkomponenten zu kommen", unterstrich Akopjan.

Die Übungen begannen am 15. September und dauern bis zum 29. September.

Als Beobachter wohnen Vertreter der GUS-Staaten, der USA, Frankreichs, Deutschlands, Großbritanniens und Griechenlands sowie der Antiterrorabteilung des OSZE-Sekretariats bei. Auch eingeladen sind das Antiterrorkomitee des UNO-Sicherheitsrats, die UNO-Verwaltung für Drogen- und Kriminalitätsbekämpfung sowie die regionale SOZ-Antiterrorstruktur. [ RIA Novosti ]