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03-05-2006 Armenien
Schlechtes Wetter war Ursache für den Absturz des Airbus A-320
Die armenische Seite sieht im Moment nur das schlechte Wetter als Ursache für den Absturz der armenischen A-320 bei Sotschi an der russischen Schwarzmeerküste.
Das erklärte der Chef der Hauptabteilung Zivile Luftfahrt Armeniens, Artjom Mowsissjan, am Mittwoch in Jerewan, wie die Nachrichtenagentur Nowosti-Armenia meldete. "Die Maschine war in gutem technischen Zustand, die Piloten waren hochprofessionell. Deshalb haben wir nur eine Version. Aber zuerst muss die Untersuchung abgeschlossen und die offizielle Version bekannt gegeben werden", sagte er.


Gegenwärtig werde alles Notwendige getan. Gearbeitet werde auch mit der russischen Seite.

Die A-320 der armenischen Fluggesellschaft Armavia, die von Jerewan nach Sotschi unterwegs war, stürzte in der Nacht zum Mittwoch beim Landeanflug im Raum von Sotschi in das Schwarze Meer ab. Vorläufigen Angaben zufolge kamen dabei alle 105 Passagiere und die acht Besatzungsmitglieder ums Leben.

Russischer Verkehrsminister bei Beratung zum Flugzeugabsturz in Adler

Der Absturz des armenischen Passagierjets A320 steht im Mittelpunkt einer Beratung im südrussischen Adler, an der der russische Verkehrsminister Igor Lewitin und der armenische Verteidigungsminister Sersch Sarkissjan teilnehmen.

Wie RIA Novosti aus dem Krisenstab zur Beseitigung der Folgen der Katastrophe erfuhr, sind bereits 86 Angehörige von Absturzopfern in Adler eingetroffen. In Kürze sollen weitere 120 ankommen. Die Familienangehörigen werden in Hotels untergebracht und bei Bedarf medizinisch und psychologisch betreut, hieß es im Presseamt der armenischen Fluggesellschaft Armavia. [ RIA Novosti / /afp / russland.RU ]