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07-04-2006 Armenien
Russland und Armenien für Beilegung der Konflikte im Kaukasus
Der russische Außenminister, Sergej Lawrow, und sein armenischer Kollege, Wardan Oskanjan, erörtern am Freitag in Moskau die Koordinierung der Bemühungen um die Regelung der Kaukasuskonflikte.

Der offizielle Vertreter des russischen Außenministeriums, Michail Kamynin, teilte der RIA Novosti mit, dass es vor allem um die Regelung des Berg-Karabach-Problems geht.

In diesem Zusammenhang erinnerte er daran, dass sich Russland für die Fortsetzung des armenisch-aserbaidschanischen Dialogs auf verschiedenen Ebenen, in erster Linie zwischen den Präsidenten der beiden Länder, einsetzt. "Wir gehen davon aus, dass die Konfliktparteien selbst eine gegenseitig annehmbare Lösung finden müssen. Russland ist bereit, dazu bilateral und als Kovorsitzender der Minsker OSZE-Gruppe aktiv beizutragen, und Garant der erzielten Vereinbarungen zu werden", fügte der Diplomat hinzu.

Ihm zufolge tauschen die Seiten auch Meinungen zum bilateralen Zusammenwirken in der internationalen Arena, der Koordinierung der Handlungen in internationalen Organisationen sowie zu wichtigsten regionalen Problemen aus.

"Es geht auch um das Zusammenwirken im GUS-Rahmen, darunter auf der Ebene der Organisation des Vertrages über kollektive Sicherheit", betonte der Diplomat.

Bei der Erörterung der bilateralen Beziehungen prüfen die Minister Wege zur Aktivierung des Zusammenwirkens, unter anderem im Transportwesen und im Brennstoff- und Energiebereich, sowie direkte Wirtschaftsbeziehungen zwischen russischen und armenischen Firmen.

Eines der vorrangigen Themen der Gespräche ist außerdem die Durchführung des Armenien-Jahres in Russland, sagte der Pressesprecher des russischen Außenministeriums abschließend. [ RIA Novosti ]