Agrarproduktion Russlands und der Ukraine – Schlüssel zur Welternährung

Russland attraktiv für Agrarinvestoren

Weizen in Tomsk (Sibirien) 2007 Foto: Wiki Afunin

Auf der Osteuropaveranstaltung des Leibnitz-Instituts für Agrarentwicklung IAMO, die am 17. Januar in Berlin stattfand, waren die Teilnehmer überzeugt, dass Russland und die Ukraine einen wesentlichen Beitrag zur Sicherung  der Welternährung leisten werden, wenn es ihnen gelingt, die besonderen sozialen, ökonomischen und ökologischen Herausforderungen zu bewältigen sowie geeignete agrarpolitische Rahmenbedingungen zu schaffen.

Beide Länder gehören auf den internationalen Märkten zu den größten Getreideexporteuren und verfügen aufgrund brach liegender landwirtschaftlicher Flächen und bislang geringer Flächenproduktivität über erhebliche Potenziale zur Steigerung der landwirtschaftlichen Produktion.

Dr. Eckhard Cordes, Vorsitzender des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft, wies in seiner Eröffnungsansprache auf die erheblichen ….

Die Landwirtschaftszeitung »schweizerbauer.ch« wies darauf hin, dass der russische Landwirtschaftsminister Nikolai Fjodorow  am Freitag vorletzter Woche bei einer Pressekonferenz am Rande der Internationalen Grünen Woche (IGW) in Berlin betont hat, dass angesichts seiner fruchtbaren Böden und anderer Vorteile Russland „strategisch attraktiv“ für ausländische Agrarinvestitionen sei.

Schon jetzt sei das Interesse internationaler Anleger an Partnerschaften oder einer direkten Nutzung landwirtschaftlicher Flächen zunehmend gewachsen, darunter auch von deutschen Landwirten und Investoren.