Bundestagsvizepräsident Wolfgang Kubicki (FDP) bricht in seiner Eigenschaft als Parlamentarier am Montag zu einer dreitägigen Reise nach Moskau auf.
Dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) sagte er, es gehe darum in schwierigen Zeiten den Kontakt nicht abreißen zu lassen, wie es auch die Kanzlerin und der Außenminister getan und der Bundespräsident angemahnt hätten.
Kubicki betonte ausdrücklich, dass er nicht für seine Partei, die FDP, nach Moskau reise, sondern in seiner Eigenschaft als Vizepräsident des Deutschen Bundestages. Nicht nur die Regierung, sondern auch das Parlament müsse den Dialog wieder aufnehmen.
In seiner Partei hatte sich Kubicki für eine einseitige vorbehaltslose Lockerung der Sanktionen gegen Russland eingesetzt, hat jedoch keine Mehrheit dafür gefunden, dies in das Programm der Partei aufzunehmen.
Er erklärte, auch strittige Themen ansprechen zu wollen. „Es sind Gespräche mit Vertretern der Duma, des Außenministeriums sowie der Zivilgesellschaft geplant“, sagte Kubicki.
[hmw/russland.NEWS]
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