Österreichischer Bundeskanzler telefoniert mit Putin

Präsident Putin erörterte mit dem österreichischen Bundeskanzler Sebastian Kurtz die Situation in Syrien und man war sich einig, dass die intersyrischen Gespräche unter der Schirmherrschaft der Vereinten Nationen fortgesetzt werden müssen.

„Die Situation in Syrien, die durch die Raketenangriffe der Vereinigten Staaten und ihrer Verbündeten noch verschärft wurde, wurde diskutiert“, sagt der Pressedienst des Kremls. „Die humanitäre Hilfe für die Bevölkerung Syriens wurde festgestellt und die Wiederaufnahme der intersyrischen Verhandlungen unter der Schirmherrschaft der Vereinten Nationen gefordert.“

Man sprach auch darüber, inwieweit die Vereinbarungen, die bei den Gesprächen von Putin und Kurtz am 28. Februar in Moskau erzielt wurden, umgesetzt wurden. Darüber hinaus wurden die Vorbereitungen für den 50. Jahrestag des Beginns der Lieferungen von russischem Erdgas nach Österreich, der in diesem Jahr durchgeführt wird, diskutiert.

Kurtz sagte, er habe mit Putin die Deeskalation in Syrien und Maßnahmen zur Wiederherstellung des Vertrauens gesprochen. „Russland ist eine Supermacht und ein wichtiger Akteur in Syrien, also sollte Russland in konkrete Bemühungen zur friedlichen Beilegung des Konflikts einbezogen werden. Deshalb habe ich mit Präsident Putin über Syrien gesprochen, vor allem über mögliche Schritte, um Vertrauen in Deeskalation und diplomatische Initiativen zur Konfliktlösung aufzubauen“, schrieb Bundeskanzler Kurtz am Mittwoch auf seiner Twitter-Seite. „Ich habe auch versichert, dass Österreich immer bereit ist, ein Ort für Verhandlungen zu sein“.

[hmw/russland.NEWS]

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